Steffen Hück: Beyond Listening – Social Media meets Open Innovation
Die effektive Nutzung von Social Media bedeutet für ein Unternehmen unweigerlich auch die Öffnung nach Außen und hat somit grundlegende Implikationen für das gesamte Unternehmen. Dies ist mit weitreichenden strategischen, organisatorischen und kulturellen Veränderungen verbunden. Die Öffnung des Innovationsprozesses stellt dabei die Königsdisziplin dar und wird unter dem Begriff Open Innovation bereits seit dem Jahr 2003 diskutiert. Die nach wie vor bedrohlichen Flopraten von 35% bis 70% in Konsumgütermärkten bei gleichzeitig sinkenden F&E Budgets zeigen, dass man sich kompromissloser als bisher an den Bedürfnissen, Anforderungen und Wünschen der Kunden ausrichten muss. Social Media im Allgemeinen und Ansätze wie Netnography, Crowdsourcing und Co-Creation im Speziellen, bieten ideale Voraussetzungen, um die Bedürfnisse, Ideen und das Produktwissen hunderter und sogar tausender Kunden und Verbraucher in die Marketing- und Entwicklungsabteilungen innovierender Unternehmen zu integrieren. In diesem Workshop möchte ich diskutieren,
- warum sich Unternehmen öffnen sollten (Chancen)
- was es zu vermeiden gilt (Risiken)
- welche Herausforderungen Unternehmen meistern müssen (Barrieren)
- wie Unternehmen Social Media nutzen können, um sich zu öffnen (Tools & Prozesse)
Wolfgang Drews: Enterprise Social Media Research – Status Quo?
tba.
Klaus Janowitz: Netnographie in Social Media
Das “klassische” Konzept Netnography stützte sich auf relativ geschlossene Communities. Kennzeichnend für das heutige Internet sind aber sich vielfach überschneidende Vernetzungen, “Clusters of Affiliation”. Wie lassen sich hier Konzepte von N/ethnographie umsetzen – und wie unterscheiden sie sich von Monitoring?
wird laufend aktualisiert

